Oh yes, Baby! Prilleken von Opa Fritz

Mein Opa ist gelernter Bäckermeister. Das hat viele Vorteile. Seit meiner Kindheit werde ich ständig mit gutem Semmel, süßem Frankfurter Kranz, köstlichem Apfelkuchen und vor allem herrlich duftenden Prilleken versorgt – mein Lieblingsgebäck. Ich habe mich mit Opa Fritz getroffen, um ihm beim Prillekenbacken zuzuschauen. Denn das ist eine hohe Kunst, die viel Fingerfertigkeit verlangt. Prilleken sind übrigens eine Braunschweiger Karnevalsdelikatesse, aber man sollte sie lieber jede Woche essen.

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Frikadellen mit Saubohnen und Zitrone

Dass ich ein großer Fan von Yotam Ottolenghi bin habe ich euch ja schon erzählt. Und nach dem arabischen Salat folgen hier die ebenso grandiosen, aber etwas aufwendigeren Frikadellen mit Saubohnen und Zitrone aus seinem großartigen Kochbuch Jerusalem. Sie zu kochen ist nicht schwierig, bloß ein bisschen zeitaufwendig. Aber glaubt mir, es lohnt sich! Wirklich wichtig: Ihr braucht eine Pfanne mit einem Deckel.

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Herbstsalat mit getrockneten Tomaten, Mozzarella, Birnen und Walnüssen

Langsam wird es richtig kalt draußen. Gut, dass es auch leckere Salate für gemütliche Herbstabende gibt. Zum Beispiel einen meiner Lieblingssalate mit getrockneten Tomaten, Mozzarella, Birnen und Walnüssen. Die salzigen Tomaten und die süßen Birnen sind einfach eine köstliche Kombination und passen perfekt in die Jahreszeit. Ein richtiger Herbstsalat eben.
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Die Suche hat ein Ende: Hier ist die beste Tomatensoße der Welt

Unbestätigten Gerüchten zufolge hält Tomatensoße den Weltrekord für die meisten Rezeptabwandlungen. Tomatensoße mit Knoblauch, mit Basilikum, mit Oregano, mit Mozzarella, mit Chili, mit Pfiff, mit Gedöns, mit Wurst. Sie schmeckt fast immer fantastisch, wenn man ein paar Grundregeln beachtet (Grundregel 1: An Tomaten gehört Zucker, Grundregel 2: Gib ihr Zeit, Baby, gib ihr Zeit). Diese Tomatensoße hat den Superlativ verdient, weil sie eines schlichtweg perfektioniert hat: Sie schmeckt nach Tomaten. Und sie steht in Marcella Hazans Standardwerk: Die klassische italienische Küche.

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Häckerle vom Matjes

Ich bin in Hamburg großgeworden, ich liebe Matjes. Darum habe ich mich sehr gefreut, als wir vor Kurzem mit Freunden im Kochhaus in Berlin bei einem Kochabend mitgemacht haben. Regionale Gerichte waren das Thema, zur Vorspeise gab es Häckerle vom Matjes auf Rote-Beete-Carpaccio mit Meerrettich und Eisbergsalat. Klar, dass ich mich sofort für die Vorspeisengruppe gemeldet habe. Und hier ist das Rezept. Weiterlesen

Salat mit Feigen, Mozzarella und Parma

Ich glaube ja, einige Leute verstehen unter einem Salat lediglich den Mix aus Eisberg, Dosenmais, Paprika, Gurke und Tomate. Unabhängig der Saison zusammengeschnippelt und mit Tütenfix und Wasser angerührt. Das ist zwar okay, aber auch ein bisschen schade. Denn Salat kann nicht nur sättigen, sondern zugleich ein tolles Geschmackserlebnis und facettenreich sein. Dieser Salat hier ist Zweierlei: Ein Rezept zum Gäste-Beeindrucken und ganz besonders lecker.  Weiterlesen

Mannas Mousse au Chocolat

Ich bin eigentlich gar nicht so der Mousse-au-Chocolat-Typ. Doch als ich dieses Jahr Geburtstag feierte, den 26. immerhin, brachte meine liebe Freundin Manna trotzdem eine große Schüssel davon mit. Die Mousse war wahnsinnig lecker: schokoladig, cremig und locker. Als ich sie löffelte, war das wie ein kleines Glücksgefühl im Mund. Grund genug also, Manna mal wieder einen Besuch in ihrer schönen Altbauwohnung im Östlichen abzustatten und ihr das Rezept zu entlocken.

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